InSoPro e.V.
Assistenzleistungen für Freizeit,
Alltag und Pflege

Das 2. Pflegestärkungsgesetz

Das neue Pflegestärkungsgesetz wird gestaffelt eingeführt: Die erste Umsetzung erfolgte 2015, die zweite voraussichtlich 2017.

Die Neuerungen im Überblick:

  • Verhinderungspflege wird auf 1.612,-€ für max. 8 Wochen pro Jahr erhöht. Zudem kann der Leistungsbetrag um 50% (806,-€) aus Mitteln der Kurzzeitpflege erhöht werden.
  • Kurzzeitpflege wird auf 1.612,-€ für max. 4 Wochen pro Jahr erhöht. Zudem kann der Leistungsbetrag um 100% (1.612,-€) aus Mitteln der Verhinderungspflege erhöht werden. In diesem Fall erweitert sich der Anspruch auf max. 8 Wochen pro Kalenderjahr.
  • Die zusätzlichen Betreuungsleistungen werden durch Entlastungsleistungen ergänzt.
  • Die zusätzlichen Betreuungs- und Entlastungsleistungen werden auf einheitlich 125,- €/Monat festgelegt
  • Pflegebedürftige ohne eingeschränkte Alltagskompetenz haben ebenfalls Anspruch auf zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen in Höhe von 125,- € pro Monat
  • Personen ohne anerkannte Pflegestufe, die Anspruch auf zusätzliche Betreuungsleistungen haben (Pflegestufe 0), haben die Möglichkeit neben der Verhinderungspflege auch die Kurzzeitpflege zu nutzen.
  • Die bisherige Altersgrenze von 25 Jahren bei Anspruch auf Kurzzeitpflege in geeigneten Einrichtungen der Hilfe für behinderte Menschen und anderen Einrichtungen entfällt.
  • Erhöhung des Pflegegeldes und der Pflegesachleistungen für alle Pflegestufen (0, I, II, III)

 
Abweichungen von diesen Regelungen werden zusammen mit Ihnen überprüft!